Studienseminare in Stade für angehende Lehrer

Angehende Lehrer müssen nach Abschluss eines Lehramtsstudiums 18 Monate an einem Studienseminar teilnehmen. Dieses wird mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen. In dieser Zeit werden Theorie und Praxis verbunden und die künftigen Lehrer auf den späteren Alltag im Lehrerberuf vorbereitet. Bei derartigen Studienseminaren erhalten die Referendare selbst Ausbildungsunterricht, müssen jedoch auch eigene Unterrichtsstunden an einer Schule geben.

Die Studienseminare werden nochmals in Seminare für das Lehramt an Gymnasien, für das Lehramt an berufsbildenden Schulen, an Grund- und Hauptschulen sowie für angehende Lehrer für Fachpraxis unterteilt. Um für ein Studienseminar zugelassen zu werden, müssen sich Interessenten beim jeweiligen Kultusministerium bewerben – dieses weist dann den entsprechenden Ausbildungsort zu. In Niedersachsen befindet sich ein solcher beispielsweise in der Hansestadt Stade.

Auf den Spuren von Carl Diercke

In der Stadt mit ungefähr 46.000 Einwohnern werden Studienseminare für das Lehramt an berufsbildenden Schulen, an Grund-, Haupt und Realschulen sowie an Gymnasien angeboten. Das Seminarhaus, in welchem die Ausbildung durchgeführt wird, ist das Carl-Diercke-Haus, benannt nach dem ehemaligen Seminardirektor, welcher mit dem Diercke-Atlas den wohl bekanntesten deutschen Schulatlas herausgab.

Absolventen in Stade – die, sollten ihnen während ihrer Ausbildungszeit die notwendigen finanziellen Mittel fehlen, einen Kredit online aufnehmen können – stehen die verschiedensten Fachrichtungen offen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, diverse Zusatzqualifikationen wie etwa die für die Durchführung bilingualen Unterrichts zu erwerben. Die angebotenen zusätzlichen Qualifikationen sind abhängig von der Art des besuchten Studienseminars – im Bereich der Ausbildung für berufliche Schulen werden mehr Zusatzqualifikationen als vergleichsweise für das Lehramt an Gymnasien angeboten. Im Zuge der angebotenen Seminare kooperiert das Studienseminar Stade mit vielen verschiedenen Schulen, um somit Praxisstunden für die Referendare in den unterschiedlichsten Fächern anbieten zu können.

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